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JAPANISCH
- konnichi wa
...was soviel heißt wie „Guten Tag!“ war wohl für die meisten von uns Japanisch-AG-Teilnehmern das erste Wort, das wir auf Japanisch konnten. Wir, das sind derzeit 19 interessierte Schülerinnen und Schüler, unterteilt in Anfänger und Fortgeschrittene.
Ihren Anfang nahm die AG 2005/2006, als die damalige Oberstufenschülerin Athena Theel,
die gerade ein Jahr als Austauschschülerin in Japan verbracht hatte, ihre dort erworbenen Kenntnisse weitergeben wollte. Zusammen mit Norman Legis gründete sie die Japanisch-AG, die damals 14-tägig stattfand. Im zweiten Halbjahr kam Petra Speh-Rothaug, Japanologin, dazu. Als Athena und Norman im Schuljahr 2006/2007 die Jahrgangsstufe 13 besuchten, hatten sie leider keine Zeit mehr, um die AG weiterzuführen. Deshalb hat Petra Speh-Rothaug die AG übernommen, die seitdem einmal wöchentlich stattfindet.
Neben der japanischen Schrift und Grammatik lernt man auch viel über die Kultur im Land der aufgehenden Sonne. Die Interessen der Teilnehmer sind dabei ganz unterschiedlich. Die einen werden von den fremden Schriftzeichen angezogen, andere mögen zum Beispiel Mangas.
Auf jeden Fall ist für jeden etwas dabei!
Neben den wöchentlichen AG-Stunden findet seit einiger Zeit außerdem etwa einmal im Monat in Kooperation mit der Engelsburg „Nomikai“, ein Japanisch-Stammtisch, statt. Bei diesen Treffen hat man die Gelegenheit, noch mehr über Japan zu erfahren. Zudem lernt man landestypische Getränke und Gerichte kennen. Bisher haben wir nicht nur japanischen Tee gekocht, sondern uns auch mit dem Rollen von Sushi versucht.
Da Petra Speh-Rothaug auch Japaner hier in Kassel kennt, zählen diese auch oft zu den Gästen beim Japanisch-Stammtisch.
Petra Speh-Rothaug prüft zurzeit die Möglichkeit, den seit 1990 bestehenden Schüleraustausch zwischen einer Mittelschule in Obihiro auf Hokkaidô, der nördlichsten Hauptinsel Japans, und der Burgsitzschule in Spangenberg zu übernehmen, da der betreuende Lehrer Gert Hirchenhain mit Ende dieses Schuljahres in den Ruhestand geht. Alle zwei Jahre findet der jeweilige Besuch im Partnerland statt. 2008 haben bereits je eine Schülerin des Friedrichsgymnasiums und der Engelsburg teilgenommen. Im Rahmen dieses Austauschs konnten in der Vergangenheit durch Naomi Fried, die große Teile der Organisation des Austauschs übernimmt, auch Praktikumsplätze für Schulabsolventen und Studenten in Japan vermittelt werden.
Doch auch Schüler unserer Schule zog es schon nach Japan. So hat zum Beispiel Miles Molinski das letzte Schuljahr in Japan verbracht und die diesjährige Abiturientin Jennifer Blödow wird in diesem Wintersemester ihr Japanologie-Studium in Frankfurt beginnen.
Sandrine Baltzer
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