Lauda Sion salvatorem, lauda ducem et pastorem!
Eine Aufforderung, der wir mit über 100 Mitwirkenden nachgekommen sind. Mendelssohns „Lauda Sion“ erklang fast vollständig beim diesjährigen Sommerkonzert.
Welche Kraft kann von der Gemeinschaft ausgehen, welche Intensität kann das Erlebnis des gemeinsamen Musizierens für Orchester, Chor und Zuhörer haben.
Geht es euch Mitwirkenden auch so, dass ihr über Tage die Melodien des Werkes vor euch hingesummt habt? Geht es euch auch so, dass ihr das Gefühl habt, dass Chor und Orchester ein Stück verwachsen sind und dass ihr euch eine weiterer Zusammenarbeit wünscht?
Geht es euch vielleicht sogar auch so, dass ihr das Gefühl habt, in einer denkwürdigen Stunde unserer ja nun wirklich nicht ereignisarmen Schulmusik dabei gewesen zu sein?
Nicht dass es derartige Aufführungen noch nie gegeben hätte. Aber es ist doch schon eine Weile her, viele von uns waren damals noch nicht beteiligt. Also ist es für uns doch eine Premiere gewesen und dazu noch eine sehr gelungene.
Begeisterte „Standing Ovations“ an beiden Konzerttagen, eine sehr positive Konzertkritik in der HNA und unzählige kurze Gespräche an den Folgetagen zeugen davon, dass wir mit der großen Gemeinschaftsarbeit eine Richtung getroffen haben, die bei vielen Eltern, aber auch bei vielen Mitwirkenden fast sehnsüchtig erwartet wurde.
Den Wünschen aus Orchester und Chor folgend wird es weitere Zusammenarbeit geben, doch muss es ja nicht immer besser, schneller, lauter und länger werden.
Lasst uns also entspannt an die Fortführung eines zarten Beginns gehen....
Es gab natürlich noch mehr bei diesem Sommerkonzert:
Die beiden wirbelnden Klarinettisten Sebastian Nies und Miles Molinski konnte man in ihrem Doppelkonzert von Krommer fast nicht auseinander halten, so schnell und präzise haben sie gespielt. Beeindruckend auch die Vielstimmigkeit von Vorchor und Vororchester, die damit ein seit langem nicht mehr vorhandenes Niveau erreichten. Auch Flöten und Schulband schlugen sich gut, man merkte ihnen kaum die diesmal schwierigen Umstände an, unter denen sie proben mussten. Für einen weiteren überraschenden Farbtupfer sorgte der Auftritt der Hip-Hop-Tänzerinnen an einem überaus abwechslungsreichen Abend.
Die Anstrengungen sind vorbei, der Blick geht schon wieder voran auf die Planungen des nächsten Halbjahres.
Zunächst aber sei allen eine richtig schöne Ferienzeit gegönnt, verbunden mit Erholung, Krafttanken und der Schöpfung neuer Motivation. (Menzel)
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